Vom südlichsten Zipfel Manhattans aus, kann man kostenlos mit einer Fähre nach Staten Island übersetzen. Nachdem ich eine kleine Weltreise mit der Subway gemacht habe, weil ein Tunnel gesperrt war, was einem aber niemand sagt, bis man am Bahnsteig steht und alle Bahnen nur nach Süden fahren. Naja, mit ein bisschen Verspätung bin ich dann aber am Terminal angekommen. Das Gute ist, dass die Fähren alle halbe Stunde fahren, das bedeutet, dass man erstmal nicht lange warten muss und zweitens die Boote auch nicht hoffnungslos überfüllt sind.
| Links Manhattan, rechts Brooklyn. |
So sieht also Staten Island aus, bzw. der Hafen.
| Der Blick von Staten Island nach Manhattan. |
Ich muss leider sagen, dass mich Staten Island nicht wirklich umgehauen hat. Ich hatte nochmal schnell das Internet befragt, was man auf Staten Island anstellen kann, das hat mir aber auch nicht wirklich weitergeholfen, denn spannend hörte sich das Ganze nicht an.
Jetzt kann ich auch verstehen, warum die meisten sofort die nächste Fähre zurück nach Manhattan nehmen.
Ich bin ein bisschen rumgelaufen, aber nicht lange, denn wenn man Manhattan entdecken kann, wer braucht dann Staten Island?
Auf dem Rückweg war ich dann auf der richtigen Seite der Fähre und bin an der Statue of Liberty vorbei gefahren. Für alle, die die Statue nicht aus der Nähe sehen wollen und auch keine $30 für die Bootsfahrt und Ellis Island ausgeben wollen, ist die Staten Island Fähre eine ganz gute Alternative. Vorausgesetzt, man hat gute Augen, denn so nah, fährt die Fähre jetzt nicht an Miss Liberty vorbei.
Lower Manhattan macht schon echt Eindruck. Besonders der Freedom Tower (der Skyscraper links), der an Stelle des World Trade Centers steht, überragt alles und ist für die New Yorker auch ein Zeichen ihres Widerstands gegen den Terror und, dass sie immer wieder aufstehen.
Liebe Grüße aus New York!
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