Mittwoch, 30. Juli 2014

Chelsea Market

Am Sonntag Abend haben Mare und ich beschlossen, den Chelsea Market aufzusuchen. Er gilt nicht als eine der wichtigsten und größten Touristenattraktionen, aber wird doch schon häufiger erwähnt, also dachten wir uns, wäre er vielleicht einen Besuch wert. 


Der Chelsea Market liegt, wie der Name schon sagt, in Chelsea, an der 9th Avenue, in der Nähe der High Line. Allerdings ist es nicht einfach ein überdachter Markt, es gibt Restaurants und Bäckereien und Cupcake Geschäfte (meine Lieblingsläden!), außerdem kann man aber noch verschiedene kleine Boutiquen finden, die Bücher, Schmuck oder auch Bilder verkaufen. Viele haben mich ehrlich gesagt an den Erdbeerhof erinnert, also in viel kleiner natürlich, aber sonst sehr ähnlich! 
 Es gar sogar New York Cookies! Aber dieses Geschäft kann auch wirklich alle Keks- Träume erfüllen!

Letztendlich haben wir uns aber dafür entschieden in einem Restaurant in der Nähe zu essen, weil wir draußen sitzen und das super Wetter genießen wollten. Und das konnte man im Markt leider nicht. 
Im Chelsea Market kann ich aber "Fat Witch Bakery", "Anthropologie" und "Artists and Fleas" empfehlen!
Zum Nachtisch gab es dann noch einen Frozen Yogurt auf der High Line mit Blick auf den Hudson River und New Jersey. Zwar umringt von Touristen, aber man kann ja nicht alles haben!

Liebe Grüße aus New York! 

Montag, 28. Juli 2014

I scream Ice Cream!

Ein Vorteil den New York gegenüber Deutschland hat, ist das Wetter. Ich kann es gar nicht glauben, wie gut das Wetter ist und das über einen so langen Zeitraum. Sommer in Deutschland ist leider häufig auf 10 Tage beschränkt, meist sind diese nicht mal am Stück und man kann sich freuen, wenn das Thermometer die 25 Grad Marke erreicht, von überschreiten brauchen wir gar nicht zu sprechen. 

In New York allerdings war das Wetter seit Anfang Juni schon sommerlich und da bin ich auch wirklich froh drüber, denn das lässt dann doch ein bisschen Urlaubsgefühl aufkommen, wenn man sich im Central Park sonnt oder vor den Restaurants sitzt und in der Abendsonne isst. 
Bis auf ein paar kleine Regenpausen hatten wir wirklich gutes Wetter. 
Allerdings kommt bei Temperaturen zwischen 25 und 33 Grad auch öfter mal die Lust auf Eis auf. Leider ist Amerika viel zu weit weg von Italien und damit auch von dem richtigen Eis. Und manchmal ist das Eis am Stiel einfach nicht das Richtige. 
Also habe ich es mir zur Mission gemacht, eine gute Eisdiele zu finden und ich kann sagen "Mission erfüllt". 

Wenn Ihr meinen Blog schon länger lest, erinnert Ihr Euch vielleicht noch an den Post in dem ich den Cupcake ATM von Sprinkles gefunden habe. Nun, stellt sich heraus, Sprinkles macht nicht nur Cupcakes sondern auch Eis! mhh 
Sprinkles liegt an der Lexington Avenue Uptown gegenüber von Bloomingdales, falls es jemand genau wissen möchte, und es gibt die besten Eissorten, wie zum Beispiel: Cherry Vanilla, Dark Chocolate, Coffee Fudge Almond, Salty Caramel, Triple Chocolate (das wäre was für Timon!) und mein persönlicher Favorit: Red Velvet. 
Außerdem kann man sich auch noch so leckere Eisbecher bauen lassen, mit verschiedenen Soßen und Streuseln und Cookies und Brownies... oder auch mit einem halben Cupcake oben drauf- für alle die den absoluten Zuckerschock brauchen- nichts für Diabetiker! 
Ich habe mir letzten Freitag selber so einen Eisbecher zusammen bauen lassen, leider waren oben so viele Cookie-Stückchen drauf, dass man nichts mehr vom Eis sehen kann (siehe Foto), schade für Euch, gut für mich, war nämlich extrem lecker. Allerdings hatte ich danach auch das Gefühl, dass ich die nächsten drei Tage nichts mehr essen müsste. 
Wer also den perfekten Ort für einen Zuckerschock in New York sucht: 
Sprinkles ist für Euch da, egal ob Cupcakes, Eis oder Cookies! Ich komme auf jeden Fall wieder.
Liebe Grüße aus New York!

Samstag, 26. Juli 2014

Staten Island oder auch Niemandsland

Vom südlichsten Zipfel Manhattans aus, kann man kostenlos mit einer Fähre nach Staten Island übersetzen. Nachdem ich eine kleine Weltreise mit der Subway gemacht habe, weil ein Tunnel gesperrt war, was einem aber niemand sagt, bis man am Bahnsteig steht und alle Bahnen nur nach Süden fahren. Naja, mit ein bisschen Verspätung bin ich dann aber am Terminal angekommen. Das Gute ist, dass die Fähren alle halbe Stunde fahren, das bedeutet, dass man erstmal nicht lange warten muss und zweitens die Boote auch nicht hoffnungslos überfüllt sind.


Links Manhattan, rechts Brooklyn.

 So sieht also Staten Island aus, bzw. der Hafen.
Der Blick von Staten Island nach Manhattan.
Ich muss leider sagen, dass mich Staten Island nicht wirklich umgehauen hat. Ich hatte nochmal schnell das Internet befragt, was man auf Staten Island anstellen kann, das hat mir aber auch nicht wirklich weitergeholfen, denn spannend hörte sich das Ganze nicht an. 
Jetzt kann ich auch verstehen, warum die meisten sofort die nächste Fähre zurück nach Manhattan nehmen. 
Ich bin ein bisschen rumgelaufen, aber nicht lange, denn wenn man Manhattan entdecken kann, wer braucht dann Staten Island?


 Auf dem Rückweg war ich dann auf der richtigen Seite der Fähre und bin an der Statue of Liberty vorbei gefahren. Für alle, die die Statue nicht aus der Nähe sehen wollen und auch keine $30 für die Bootsfahrt und Ellis Island ausgeben wollen, ist die Staten Island Fähre eine ganz gute Alternative. Vorausgesetzt, man hat gute Augen, denn so nah, fährt die Fähre jetzt nicht an Miss Liberty vorbei.


Lower Manhattan macht schon echt Eindruck. Besonders der Freedom Tower (der Skyscraper links), der an Stelle des World Trade Centers steht, überragt alles und ist für die New Yorker auch ein Zeichen ihres Widerstands gegen den Terror und, dass sie immer wieder aufstehen. 
Liebe Grüße aus New York!

Mittwoch, 23. Juli 2014

Geschichten erzählen

Mein Sonntag hat mit einem leckeren Frühstück in einem kleinen französischen Kaffee in Lower Manhattan begonnen. Ohne konkreten Plan bin ich danach durch die Straßen geschlendert. Lower Manhattan und Downtown Broadway sind kleiner und familiärer (soweit man das zu New York sagen kann) als Upper Manhattan. Es ist einfach was ganz anderes im Vergleich zur belebten und hektischen 5th Avenue. Auch die Geschäfte sind um einiges kleiner und haben mehr Atmosphäre. New York hat wirklich alles zu bieten. 
Durch Zufall bin ich über den Washington Park gestolpert. Da dieser direkt in der Nähe von der New York University ist, war er auch voll mit Studenten. Sobald man den Park betritt merkt man schon, dass er ganz anders ist als der Central Park zum Beispiel, hier liegen die Leute nicht einfach faul in der Sonne rum, die Atmosphäre ist voller Energie.

 Im Washington Park bin ich über folgenden Aufsteller gestolpert:
Das ganze sah interessant aus, also habe ich mich dazu gestellt und mir wurde das Projekt erklärt. Das ganze nennt sich das "Strangersproject", es ist eine Ansammlung von anonymen Geschichten von Tausenden von Menschen. Das Motto dieses Projekts ist, dass unsere Geschichten die Beweise unseres Lebens sind. Seit 2009 werden Geschichten von Menschen aus den ganzen USA gesammelt, mittlerweile sind es über 10.000! 
Schreiben kann man über alles, was einen beschäftigt, die einzigen Voraussetzungen: es darf nur eine Din A4 Seite lang sein und es muss wahr sein. 
Manche Geschichten werden dann auf der website Strangersproject (einfach drauf klicken!) veröffentlicht oder auch in einem Buch.
Nachdem ich mir ein paar Geschichten angeguckt habe, wurde ich gefragt, ob ich meine Geschichte auch aufschreiben möchte. 
Am Anfang weiß man nicht so wirklich worüber man schreiben soll, aber nach ein paar Minuten kommt das ganz von alleine. Und ja, ich habe meine eigene Geschichte aufgeschrieben, natürlich brauchte ich die ganze Seite- Schicksal eines Bloggers? 
Ich habe mich gewundert, wie viele Menschen das selbe gemacht haben und ihre Geschichten für das Projekt aufgeschrieben haben. 
Vielleicht ist der Reiz, dass man seine Geschichte mit der Welt teilen kann, aber sie trotzdem anonym bleibt. Ich glaube das Ganze hat einen ähnlichen Effekt wie Tagebuch schreiben, dass sich viele Menschen am Ende befreit fühlen, dass sie ihre Geschichte geteilt haben, aber ohne Angst haben zu müssen, dass sie verurteilt werden oder unangenehme Fragen beantworten müssen. 
Wie gesagt, der Park ist ein bisschen anders als alle anderen, schließlich ist es nicht überall für Kinder erlaubt im Brunnen zu spielen, auch wenn es mit über 30 Grad mehr als warm ist. 
Über den ganzen Platz waren auch diese Herzen verteilt, am Anfang dachte ich, sie wären mit Kreide aufgemalt, letztendlich ist es aber eine Farbe, die sich nicht durch Regen abwaschen lässt. Irgendwie ist auch das was Besonderes, dass den Park fast persönlich macht.
Aber das ist noch nicht alles, was man in dem Park finden konnte. In der Nähe des Torbogens saß ein Mann, der ein Schild vor sich stehen hatte, auf dem stand: Komm rede mit mir, worüber Du willst, Probleme, Träume, Ängste, ich versuche zu helfen. So etwas hatte ich vorher noch nie gesehen, aber es passte perfekt in die Atmosphäre. Nachdem ich meine Geschichte schon geteilt hatte, dachte ich mir, muss ich sie nicht auch noch diesem Mann erzählen, außerdem hätte das wahrscheinlich etwas länger gebraucht.
Nebenbei waren noch ein Mann und eine Frau mit Springseilen, die sie gedreht haben und jeder der wollte konnte einfach reinspringen. Überraschenderweise habe ich viel mehr Erwachsene gezählt als Kinder, die reingesprungen sind. 
Abgerundet wurde alles mit der Musik einer Band, die unter dem Torbogen gespielt hat.

All das zusammen hat diesem Park eine ganz besondere Atmosphäre verliehen, ich weiß, ich wiederhole mich, aber ich finde, man findet das so selten, dass mich das wirklich beeindruckt hat.
Danach bin ich noch ein bisschen weiter durch Manhattan geschlendert, aber Washington Park war eindeutig das Highlight meines Tages.

Liebe Grüße aus New York!

Montag, 21. Juli 2014

Der typische Samstag

Immer wieder Samstags, steht Lavo Brunch an! Kommt mir immer sehr gelegen, leckerer Brunch und danach, bzw. dabei eigentlich, feiern. Besonders für Studenten, die zu faul zum kochen sind, ist das perfekt! Und das Essen ist auch einfach super lecker, deshalb ist das schon fast zu unserem Ritual geworden. 
Normalerweise gehen wir danach immer weiter ins Phd, die Rooftop bar, von der ich Euch schonmal Fotos gezeigt habe, diesmal hatten die Jungs aber andere Pläne. Nämlich ein Barbecue auf dem Rooftop von einem von ihnen. 
Wenn man mitten in Manhattan wohnt, kostet das schon mal ein bisschen Geld, wenn man aber in einem Wolkenkratzer wohnt, der auf dem Dach einen Pool und eine Barbecue Terrasse hat, ist das nochmal eine ganz andere Sache. Aber da saßen wir am Samstag mit Blick auf den Central Park...
 ...Und auf den Hudson River.

Mama, Papa, ich ziehe aus!
Ich glaube wenn man hier wohnt braucht man echt keinen Urlaub mehr!
 Inklusive Sonnenuntergang über New Jersey.

Georgie und ich.
Dadurch, dass es in New York so schön warm ist, konnten wir bis um halb 12 auf dem Rooftop sitzen und das Barbecue genießen. Momente wie diese, machen New York einfach zu etwas ganz Besonderem, dann könnte ich immer einfach hier bleiben. 
Liebe Grüße aus New York!

Sonntag, 20. Juli 2014

BBQ und Times Square

Nachdem ich ja nun frei von meinen Pflichten als Praktikant bin- hoffentlich nur auf kurze Zeit- konnte ich Freitag erstmal schön nichts tun! Das hat seinen ganz besonderen Reiz, wenn man eigentlich arbeiten sollte. Dafür habe ich dann das Apartment aufgeräumt und Wäsche gemacht und so- die unglamouröse Seite des Lebens, von der sonst keiner erzählt!
Für abends hatte ich mich mit Mare verabredet, da sie in ihrem Praktikum auch voll eingespannt ist, allerdings im positiven Sinne, hatten wir uns bestimmt 3 Wochen nicht mehr gesehen. 

Das Internet beschreibt "Brother Jimmy's BBQ" als ein Restaurant bzw. eine Bar, in das hauptsächlich Einheimische gehen, und da die Einheimischen meistens Recht haben, dachten wir uns, probieren wir das mal aus, außerdem zählen wir ja eigentlich auch nicht mehr zu den Touristen. 
Letztendlich kann ich sagen es war ok, aber was genau die New Yorker daran so toll finden weiß ich nicht, das Essen zumindest nicht, das war gut, aber nicht wow, vielleicht die Bar, von der haben wir uns allerdings fern gehalten. Brother Jimmys BBQ müsst Ihr also nicht auf Eure New York Bucket-list setzen! 

"Ähm in deinem Cocktail ist ein Schwein...!"
Nachdem wir alle Details über die Praktika ausgetauscht und die Chefs hinreichend analysiert hatten, sind wir noch den Broadway uptown gelaufen und am Times Square gelandet, was genau uns dazu gebracht hat gerade dahin zu gehen, keine Ahnung. Man beachte die Menschenmassen auf dem Foto, ich muss mir angewöhnen diesen Ort zu meiden! Aber irgendwie hat er doch seinen Reiz, egal wie spät es ist, es ist so gut wie immer voll und durch die ganzen Werbeanzeigen, wird es nie richtig dunkel. Times Square hat wirklich seine ganz eigene Energie. Der Spruch "New York schläft nicht" kommt bestimmt von einem, der am Times Square war!

Das war dann also mein Freitag, was ich Samstag gemacht habe, schreibe ich Euch am Dienstag, es muss ja auch spannend bleiben. 
Liebe Grüße aus New York!

Samstag, 19. Juli 2014

Ende der 3. Praktikumswoche

Ich bin noch hier und ich habe Euch auch nicht vergessen!
Die letzte Woche war bei mir etwas turbulent. Um es kurz zu fassen, ich habe mein Praktikum gekündigt. Für mich persönlich war es leider einfach nicht mehr tragbar. Man sagt zwar immer, es ist "nur" ein Praktikum, "nur" 12 Wochen, das hält man schon aus. 

Leider kann ich sagen, dass dieses "nur" nicht immer zutrifft und letztendlich macht es keinen Unterschied, ob es ein Praktikum oder ein fester Job ist, ob es 12 Wochen sind oder unbegrenzt, wenn man sich schlecht behandelt fühlt, ändern die äußeren Umstände auch nichts an der Situation in der man gerade ist. 

Ich habe mein Praktikumsplatz letzte Woche gekündigt. Mir war klar, dass ein neues Praktikum zu finden so gut wie unmöglich ist, wenn man daran denkt, wie lange ich gesucht habe um mein erstes zu finden, aber für mich war es die einzige Lösung. 
Ich kann Euch noch nicht genau sagen, wie es hier weiter geht, außer, dass ich froh bin, dass ich gekündigt habe. Ich bin nicht die Person, die nach Hause gehen kann und dann alles was passiert ist einfach vergisst. Was auch immer während der Arbeit passiert ist, geistert mir dann auch weiter durch den Kopf. 
Ich habe natürlich erst mit beiden Unis gesprochen, und beide haben gesagt, sie unterstützen mich in meiner Entscheidung. Es war für mich nicht einfach diese Entscheidung zu treffen, schließlich weiß ich ja auch nicht, wie es weitergeht, aber es ist das Richtige.

Ich werde Euch natürlich auf dem Laufenden halten, was in den nächsten Tagen alles passiert und sich verändert. Und das nächste Mal gibt es auch wieder Bilder und einen fröhlicheren Post, aber ich dachte, Ihr solltet auch davon erfahren, dass eben nicht immer alles so läuft, wie man es gerne hätte, auch nicht in New York City.

Liebe Grüße aus New York!

PS: Das hier ist mein 40. Post! Wir sollten Jubiläum oder so feiern!

Sonntag, 13. Juli 2014

Ende der 2. Praktikumswoche

Ich weiß nicht wirklich, wo oder wie ich anfangen soll, meine Woche bestand hauptsächlich aus Praktikum und schlafen, jap das trifft es eigentlich wirklich ganz gut.
Nach einer mehr als ereignisreichen und anstrengenden Praktikumswoche, zumindest für mich, sind wir am Freitag Abend in ein Restaurant am Hudson River gegangen, um auf uns anzustoßen, wenn man keinen Grund hat, erfindet man einfach einen! 
Das heißt, leckere geeiste Cocktails und diesen Blick auf den Hudson River und New Jersey für uns. Das Restaurant an sich war nicht ganz so super, aber der Blick war es wert und da das Wetter noch so super schön war...



Außerdem war Freitag Abend noch Manhattanhenge. Das findet nur zweimal im Jahr statt und beschreibt den Moment, wenn die Sonne genau so steht, dass sie durch die Querstraßen Manhattans scheint. Das ganze Spektakel gibt es nur in einer Stadt, die einen relativ weiten Blick zum Horizont (hier nach New Jersey) hat und dazu auch noch das berühmte Block- Straßen- Design von New York besitzt. Am Freitag war es dann mal wieder so weit. Ich bin extra noch zum Times Square gefahren, um das zu sehen.
Manhattanhenge

Mein eigenes Manhattanhenge.
Für heute steht bis jetzt nur einkaufen auf meinem Plan, aber das Deutschland Spiel muss ich wohl auch noch irgendwo miteinbringen. 
Liebe Grüße aus New York!

Donnerstag, 10. Juli 2014

Kurzer Strandurlaub

Am Sonntag habe ich mich ganz kurzfristig dafür entschieden, dem New Yorker bzw. Brooklyner Strand einen Besuch abzustatten. Während meine Mitbewohner von der gestrigen Party noch etwas mitgenommen im Bett lagen, habe ich mich auf die Reise zum Atlantik gemacht. 
An sich ist es gar nicht so weit und gut ist auch, dass die Subway direkt bis zum Strand fährt, blöd ist nur, dass ich erst Richtung Manhattan fahren muss und dann in einen Zug Richtung Strand umsteigen muss. Letztendlich dauert das Ganze mit zur Bahn laufen dann doch eine gute Stunde, naja, der Strand war es mir wert.
Vielleicht erinnert Ihr Euch noch, dass ich als Vicky und Jim hier waren (kommt mir wie eine Ewigkeit vor!) mit denen nach Coney Island gefahren bin, der Strand, der praktisch direkt neben einem Freizeitpark liegt- das war mein Ziel! 
Schonmal die richtige Richtung!
Morgens um halb 11 war die Strandpromenade noch relativ leer-
das hat sich aber nachher schnell geändert!

Teile des Freizeitparks und sportliche Polizisten auf Fahrrädern, das sieht man auch nicht so häufig,
auf Pferden ja, auf Fahrrädern- eher nicht!
Strand, Strand, Strand!  
 Das Wasser war gar nicht mal so kalt, eigentlich sogar ganz angenehm, leider ist der Atlantik an der Stelle ziemlich dreckig und auch voller Algen, nicht so ganz meins, aber für mein erstes Mal baden im Jahr hat es gereicht. 
Bei den über 30 Grad im Schatten, war ich ganz froh, wenn mal ein bisschen der Wind aufkam. Der Strand war auch, obwohl er so breit ist, sehr voll. Gegen Nachmittag habe ich mich dann wieder auf den Rückweg gemacht, der brauchte ja auch nochmal so eine gute Stunde.
Oh yes, Ice Cream! Darauf habe ich mich den ganzen Tag gefreut!
Das war mein Sonntag! Heute ist schon wieder Donnerstag, ich weiß aber noch nicht, was ich dieses Wochenende so anstelle. Erstmal muss ich gleich arbeiten. 
Liebe Grüße aus New York!