Donnerstag, 29. Mai 2014

Graduation Party

Nachdem Samstag Hayleys Graduation Ceremony war, musste das natürlich Sonntag richtig gefeiert werden. Da Ryans Graduation nur zwei Wochen vorher war, wurden beide Partys einfach zusammen gelegt. 
Das Ganze braucht natürlich etwas Planung und da nicht alle im Party-Planen so perfekt sind, wie meine Mom, die auch im größten Stress Zen-ruhig bleibt, hatten wir einiges zu tun! Küche, Wohnzimmer und Terrasse mussten auf Hochglanz poliert, das Essen vorbereitet und der Punsch gemixt werden. Damit haben wir dann auch den ganzen Vormittag verbracht, also 5 Leute! 

Aber es hat sich gelohnt, die Party war auf jeden Fall ein Erfolg und ich glaube es hatten auch alle Spaß und das Essen war auch richtig gut und dann ist alles andere sowieso Nebensache. Letztendlich waren wir, glaube ich, knapp 30 Leute. 
Um Vicky wieder ein bisschen zu beruhigen, haben Hayley und ich vielleicht eine Flasche Sekt in den Punsch geleert... aber nur vielleicht!
Sampo hat aus Finnland eine Art "Boule-Spiel" aus Holz mitgebracht, was wir dann so ziemlich den ganzen Nachmittag gespielt haben, da der Verlierer die Niederlage natürlich nicht auf sich sitzen lassen konnte. Ich war übrigens meistens im Gewinner- Team, nur so nebenbei ;). 
The most delicious cake!
Yay Cake!
Ja, ich habe auch geholfen! 
Hayley mit ihrer neuen Polaroid Kamera- ein Graduation Geschenk von mir!
Grandpa und Hayley
Ihr fragt Euch jetzt wahrscheinlich, wo die ganzen Leute geblieben sind, von denen ich erzählt habe, da ich die meisten aber nicht kannte, wollte ich nicht der Freak sein, der einfach Fotos von Unbekannten macht... Deshalb müsst Ihr Euch mit diesen Fotos zufrieden geben und Euch sonst eben den Kuchen noch ein zweites Mal angucken, denn der war richtig gut! 

Ich werde mich dann jetzt gleich mal auf den Weg zur Uni machen, ich muss heute noch eine Präsentation halten und eine Hausarbeit abgeben und dann bin ich fast fertig mit dieser Woche. Heute Nachmittag müssen wir dann wohl mal wieder einkaufen... Wer hätte gedacht, dass das so nervig sein kann! 

Liebe Grüße aus New York. 

Dienstag, 27. Mai 2014

Graduation Day

Während ich das hier schreibe, sitze ich in meinem verspäteten Flugzeug zurück nach New York. Wir hätten eigentlich schon vor über einer halben Stunde abheben sollen, aber irgendwie wohl nicht.
Freitag Morgen bin ich schon um 8 Uhr morgens nach Kentucky geflogen und musste deswegen leider, leider meinen Kurs in Fashion and the Media schwänzen und das Midterm, was die anderen geschrieben haben, hole ich Mittwoch nach. Gegen halb 1 bin ich in Lexington angekommen. Vicky, Jim, Sampo und Hayley haben mich vom Flughafen abgeholt und wir sind erstmal zu Cracker Barrel, was essen gefahren. Hayley und ich als Frühstücksliebhaber haben uns erstmal Pancakes gegönnt. Ganz die gesunden Amerikaner.
Danach musste Hayley nochmal zur Uni, ihr Zimmer ausräumen, indem sie das letzte Jahr gewohnt hat. Jim musste zurück zur Arbeit und ich bin mit Vicky nach Hause gefahren um meine Sachen wegzubringen.
Es war Ryans Idee abends ins Kino zu gehen. Ich habe es nicht geschafft in New York ins Kino zu gehen und Spiderman (man sieht mir meine Vorliebe für Actionfilme, wahrscheinlich nicht von vornherein an)  zu gucken! Damit war der Freitag dann auch erfolgreich abgeschlossen.
    
                                                                                                                 
Samstag war Tag der Graduation. Ryans Graduation war schon zwei Wochen früher, da die Party aber am Sonntag nach Hayleys sein sollte, und ich nur zu einer gehen bzw. fliegen konnte, habe ich dieses Wochenende gewählt.
Vor der Graduation gibt es ein traditionelles Frühstück in der Uni für alle Studenten und ihre Familien. Deshalb, mussten wir auch alle schon um 6 aufstehen und um 7 respektabel angezogen nach Transy fahren.
Als erstes gab es also lecker Frühstück, danach hieß es dann Hayleys restliche Sachen aus ihrem Zimmer in die Autos bringen- nach einem Jahr sammelt sich ganz schön viel an!
Die Graduation Cereminy war draußen und die Stühle vor einem der Gebäude von Transy aufgereiht. Wir hatten super Glück mit dem Wetter, purer Sonnenschein und schon 20 Grad um 10 Uhr morgens. Die Graduation Ceremony war schön, aber natürlich wie alle anderen auch und bei über 300 Stundenten dauert es ein bisschen, bis man alle mit Diplom ausgestattet hat. 



Auf den Fotos könnt Ihr erkennen, dass alle Studenten mit den typischen Cap and Gown ausgestattet wurden. 

Hayley bekommt ihr Diplom überreicht!
Und hier jetzt ein paar Bilder von nach der Ceremony: 






Ich bin auf jeden Fall super stolz auf Hayley, und freue mich, dass sie ihren Bachelor of Arts erreicht hat und ab Herbst dann wahrscheinlich nach Helsinki geht um da weiter Deutsch zu studieren. Ryan dagegen geht nach Honduras um da für ein oder zwei Jahre als Lehrer zu arbeiten, auch kein alltäglicher Job! Beide haben auf jeden Fall eine aufregende Zukunft vor sich!
Ich bin froh, dass ich vor 5 Jahren nach Kentucky gegangen bin, weil ich dadurch eine zweite Familie gefunden habe und ich habe keine Ahnung wie ich das Ganze ohne sie machen würde!

Liebe Grüße aus 30.000m Höhe über North Carolina oder dem angrenzenden Staat, wer weiß das schon...






Donnerstag, 22. Mai 2014

Charles James im Metropolitan Museum of Art

Heute waren wir mal wieder im Museum- jap, wir gehen häufiger in Museen. Ihr habt vielleicht mitbekommen, dass vorletzte Woche die Met Gala stattfand, die Eröffnung der Charles James Ausstellung im Metropolitan Museum of Modern Art in NYC. Tja, dazu waren wir leider nicht eingeladen, obwohl ich auch gerne so ein schönes Kleid getragen hätte, aber vielleicht in ein paar Jahren ;)

Heute waren wir mit unserem "American Designers" Kurs die Ausstellung besichtigen. Leider durfte man in der Ausstellung keine Fotos machen, aber sie war schon echt ziemlich cool! Charles James war ein Designer, der hauptsächlich in Paris Mode designt hat und auch hauptsächlich aufwendige (wirklich aufwendig!) Abendkleider. Seine besten Kleider stammen aus den 1930er und 40er Jahren. 

Auf den ersten Blick sehen die Kleider meist relativ normal aus, aber wenn man genauer hinschaut, sieht man auf welche geniale Art und Weise, sie geschneidert und genäht sind. Das ist fast wie Architektur. Die meisten hatten regelrechte Unterbauten unter den Stoffen, damit das auch alles so hielt wie er sich das vorgestellt hatte. 
Das Metropolitan hat also ein paar dieser Kleider ausgestellt- nichts besonderes. Aber sie haben die Kleider auch an Computern nach konstruiert, sodass man sich praktisch Röntgenbilder der Kleider auf Bildschirmen anschauen konnte, eben wegen dieser aufwendigen Konstruktionen. Die Illustrationen haben dann gezeigt, auf welche Weise die Stoffe um die Puppe drapiert wurden, um einen bestimmten Effekt zu erzielen. Ich glaube ich kann das nicht ansatzweise so gut erklären, wie es wirklich ist. Glaubt mir einfach, es war genial. So was habe ich bis jetzt echt noch nicht gesehen! 


by Charles James
Die Eingangshalle des Met


Morgen früh (wirklich früh!) geht es nach Kentucky. Am Samstag ist Hayley's College Graduation und damit sich das Ganze auch lohnt, gebe ich mir morgen selber frei. Montag geht es leider schon wieder zurück. Ich freue mich auf jeden Fall schon sehr und werde Euch dann auch wieder mit neuen Fotos versorgen können. 
Liebe Grüße aus New York!

Montag, 19. Mai 2014

Central Park

Heute mal weniger Text und mehr Bilder! Am Samstag war das Wetter so gut, dass ich es einfach nicht im Apartment ausgehalten habe und die Uni Sachen auf später verschoben habe. Es war so schön warm und sonnig, dass Central Park wie perfekt schien. Ich glaube hier werde ich oft im Sommer sein. Es ist einerseits so zentral und andererseits doch immer wie Urlaub vom lauten und hektischen New York. 

Hier ein paar Bilder, die dabei raus kamen: 




Ein Tennisplatz mitten im Central Park. 




Das riesige Wasser Reservoir im Central Park mit der Upper East Side im Hintergrund.
Für alle Baseballspieler...

Ich hoffe Euch haben die Bilder gefallen!
Liebe Grüße aus New York!

Samstag, 17. Mai 2014

Die Post und die unendliche Geschichte

Manche von Euch wissen bestimmt, dass mein Dad in der nächsten Woche Geburtstag hat. Natürlich wollte ich ihm ein Geburtstagsgeschenk schicken, sollte ja auch nicht so schwierig sein, schließlich sitze in der Weltstadt New York und nicht in Timbuktu. Tja, wie falsch ich dabei lag...

Von Anfang an; erstmal musste ich eine Post finden und mir da ein Paket holen, das ich dann füllen kann. Weil die kleinen Postfilialen praktisch unauffindbar sind, bin ich dann zur uralten Hauptpost am Madison Square Garden gegangen. 
So sieht das Ganze dann aus: 

Macht Euch gefasst auf eine lange Story!

 Ein bisschen anders als die Postfilialen, die ich sonst so gewohnt bin. Aber der Eindruck täuscht. 
Ich bin dann also reingegangen und habe mir ein hübsches Paket ausgesucht, die gibt es da übrigens umsonst in den Standardgrößen. Die Preise um ein Paket zu verschicken, gleichen das aber ganz schnell wieder aus! $70 für ein "großes" Paket, das 6-10 Tage braucht? Ganz ehrlich? Und ich dachte DHL wäre teuer. Und das ist auch nur, wenn das Paket unter 3 Kilo wiegt... 

Also dachte ich mir, bin ich schlau, nehme das Paket und bringe es am Ende zu UPS, die arbeiten mit DHL zusammen und dann kann das ja eigentlich nicht so teuer sein- zweiter Fehler! 
Ich habe dann also mein noch "medium-großes" Paket unter den Arm genommen und bin damit zur Uni und später zum Apartment, um es zu befüllen. Da der ganze Spaß ja relativ teuer ist, zum Vergleich, einen weiteren Koffer mit nach Hause zu nehmen kostet mich $100 und da dürfen dann 23kg rein, habe ich nur das wichtigste reingepackt und den Rest mit Füllmaterial ausgefüllt. 
Gestern bin ich dann zum UPS Laden, der nette UPS-Mensch erzählt mir dann, dass sie international nur express verschicken, stört mich eigentlich nicht wirklich dachte ich, bis er dann meinte, dass das ab $150 anfängt und vom Gewicht abhängt. 150???!!! So viel ist der ganze Inhalt nicht wert! 
Ich also wieder mein Paket unter den Arm genommen und zur Hauptpost, dagegen waren die $70 ja noch günstig. 
In der Hauptpost angekommen bin ich an einen Schalter und habe mich erkundigt. Eine "nette" Dame mit viel zu viel blauem Lidschatten und wilden Locken auf dem Kopf, meinte dann zu mir, ich müsste erst die Zollerklärung ausfüllen- gut ich die Zollerklärung ausgefüllt und mich in einer anderen Schlange wieder angestellt, zu der wollte ich nicht zurück- dritter Fehler. 

Es stand nur eine Dame vor mir in der Schlange, die war dann dran und auf einmal verschwindet diese Frau von hinter dem Schalter- 20 Minuten lang bewegt sich gar nichts, wechseln bringt nichts, weil die anderen Schlangen genauso lang sind und es ist ja meist so, dass sobald man wechselt, geht es weiter. Stellt sich raus, es gibt ein Druckerproblem. Hinter mir steht eine weitere Dame mit 5 Paketen, die hat einem Mitarbeiter Bescheid gesagt, dass wir hier schon 20 Minuten stehen und nicht passiert. In dem Moment kommt die Postmitarbeiterin wieder- und verschwindet noch in der selben Minute wieder. Der nette Mitarbeiter sieht uns nach 10 Minuten immernoch da stehen, und fragt ob sie wieder weg ist- jap! Die hinter mir wechselt daraufhin die Reihe und ich gehe mit ihr. Wieder zur ersten mit dem vielen Lidschatten zurück- die schaut mich an und sagt, "Warst du nicht eben schonmal hier?"- "Ja"- "Meine Schlange ist geschlossen, ich machte jetzt Mittagspause!" Na danke, was soll das denn heißen?! 

Ich also wieder in die andere Schlange zurück, hinten angestellt wohl gemerkt! Ein Inder ist diesmal vor mir dran. Und muss wieder warten, weil Madame Post wieder mal gegangen ist- was zur Hölle macht die eigentlich??? Ich war kurz davor mein Paket selber abzufertigen und ihr den Stempel um die Ohren zu schmeißen! Der Inder dreht sich um und sagt "Du wartest aber auch schon lange hier."- "Ja."-"Ich habe Dich vor einer halben Stunde schon vor mir gesehen, hättest mal nicht die Schlange wechseln sollen." Ach???!!! Dein Ernst? Habe ich natürlich nicht gesagt aber gedacht. 

Neben ihm wurde daraufhin ein Schalter frei, zu dem ich dann gesprintet bin. Der Mitarbeiter war auch höchst freundlich und hat sich mit mir darüber unterhalten warum alle "Germany" und "Germania" sagen und nur wir "Deutschland". Konnte ich ihm zwar keine Antwort drauf geben, aber immerhin war ich ENDLICH mein Paket los! 
40 minuten hat es mich gekostet ein Paket bei der Post aufzugeben und was habe ich gelernt? Die amerikanischen Post Beamten sind noch langsamer als die Deutschen und Schlange wechseln nur, wenn es sicher ist, dass man in der anderen schneller ist! 
Ab jetzt keine Pakete mehr aus Amerika!

Ich glaube die Flagge sollten sie lieber weg lassen, so stolz sollte das Land wirklich nicht auf seine Post sein... 
Der seriöse Schein trügt. 
Das Paket ist nun weg und wehe Du freust Dich nicht, Papa! 

Liebe Grüße aus New York!

Donnerstag, 15. Mai 2014

Eine Unterhaltung mit Diane von Fürstenberg

An alle, die sich nicht für Mode oder Designer interessieren: Sorry, aber dieser post ist nichts für Euch und bevor ihr gelangweilt die Augen verdreht, solltet ihr vielleicht auf das rote X klicken und das nächste Mal erst wieder kommen ;) 
Für alle anderen schön, dass Ihr noch bei mir seid! 
Also wie der Titel schon sagt, am Montag war ich an der Parson's New School for Design und zwar, weil die Designerin Diane von Fürstenberg eingeladen worden war um ein bisschen was über ihr berühmtes Wrap Dress zu erzählen. 

Erstmal ein bisschen Hintergrund: Diane von Fürstenberg kommt ursprünglich aus Belgien und hat in Italien ihr Handwerk gelernt und hatte da auch die Idee für das Wrap-Dress (ein Wickelkleid aus bedrucktem Stoff). Dieses Kleid wird jetzt schon seit über 40 Jahren produziert und ist immernoch genauso beliebt wie am Anfang. Zum Jubiläum gab es verschiedene Ausstellungen in L.A, Moskau und Japan, leider aber noch nicht in NY. 

Ich weiß jetzt nicht, in wie weit Ihr meine Begeisterung für sie teilt, aber wenn man Diane einmal gesehen hat, egal ob Modeliebhaber oder nicht, danach ist man Fan von ihr! Erstmal hat sie so ca. 10- 15 Minuten gebraucht um jede Frage zu beantworten, weil sie wollte, dass wir auch die Hintergründe verstehen, was sie in meinen Augen sehr sympathisch und menschlich macht. 
Sie hat von ihrem Anfang erzählt, als sie noch kein Designer war, sondern nur Praktika gemacht hat, dann wie sie zum designen gekommen ist und was sie erfolgreich gemacht hat. Obwohl sie eindeutig nicht mehr arbeiten müsste, tut sie es trotzdem noch, weil sie liebt was sie macht und das kann man ihr ansehen und dadurch steckt sie auch alle im Raum mit ihrem Enthusiasmus an. 
Nebenbei macht sie dann auch noch Witze, und obwohl sie so viel älter war als der Durschnitt im Raum (99% Studenten), hat sie uns direkt angesprochen und konnte sich mit uns genauso identifizieren, wie wir mit ihr. 
Das Licht hat alles ein bisschen sehr gelb gemacht... Sorry! Aber könnt Ihr bitte einen Moment nehmen und Euch nur dieses Auditorium anschauen- ich möchte sowas auch in meiner Uni! Und die roten Ledersitze waren so bequem- für alle die noch Studenten sind: ich teile Euer Leid der unbequemen Stühle!
Links Diane und recht Prof. Hazel Clark von Parsons.
Am Ende hat Diane noch Fragen aus dem Publikum beantwortet, alles was wir wissen wollten! Zum Abschied gab es dann noch ein paar Erfolgstips von ihr und dann war sie auch schon wieder weg. Das Ganze ging leider nur etwas über eine Stunde, ich hätte noch viel länger zu hören können. 
Ich höre jetzt auf, Euch mit meiner Begeisterung zu langweilen. Ab nächste Woche sollte es wieder etwas interessanter werden, ich muss morgen meine große Hausarbeit abgeben und bin froh, wenn sie dann weg ist. Jetzt muss ich mich aber erstmal für die Uni fertig machen. 
Liebe Grüße aus New York! 

Sonntag, 11. Mai 2014

NYCBallet

Yaayy, ein neuer Post! Ich weiß, im Moment wird es leider weniger, was die Posts angeht und als Entschuldigung habe ich auch nur die selbe wie auch die Male davor. Meine meiste Freizeit verbringe ich, wie auch den gestrigen Samstag!, in der Uni und arbeite an meinen verschiedenen Hausarbeiten, Projekten und Präsentationen. 
Aber gestern Abend hatten wir Ausgang. In der ersten Uni Woche haben wir das Angebot bekommen für nur $20 ein Ticket für das New York City Ballet zu kaufen, bei dem Preis haben wir natürlich nicht nein gesagt und gestern war es dann soweit. 
Das Ballett war in einem der vielen verschiedenen Häusern des Lincoln Centerns. Ich Idiot, habe leider meine Kamera vergessen, da hat man schon zwei- naja, da musste dann die Handy-Kamera herhalten, leider hat die Qualität darunter gelitten, tut mir Leid. 

 Das rechte Gebäude ist ein Theater, das im Hintergrund ist die Oper, sieht besonders abends, wenn sie schön beleuchtet ist, sehr eindrucksvoll aus. Stellt Euch auf der linken Seite nochmal so ein Gebäude vor, das war dann das Ballett. Mit den Treppen bilden die Gebäude dann ein Viereck und in der Mitte ist dieser Springbrunnen, den Ihr im oberen Bild im Hintergrund sehen könnt. Für die Bilder war das Wetter leider nicht das beste, es waren um die 26°C und durch den Regen war die Luft ganz feucht, ich sage nur Treibhaus-Effekt!
Nochmal der Brunnen. Der hat es mir angetan! 

 So sah es dann im Theater aus. Insgesamt gab es 5 "Etagen", wir saßen in der 4. und dafür, dass wir nur $20 für die Karten bezahlt haben, waren die Plätze eigentlich echt gut!
Wir haben nicht ein komplettes Stück gesehen, sondern Teile von vier verschiedenen. Auch wenn Euch die Namen höchstwahrscheinlich nichts sagen, hier die Titel: Raymonda Variations, The Steadfast Tin Soldier (Der tapfere Zinnsoldat), Le Tombeau de Couperin und Symphony in C. Die ersten beiden Teile haben mich nicht ganz so überzeugt, ich weiß schließlich auf was es ankommt und bilde mir ein, ein guter Kritiker zu sein ;) Die letzten beiden und besonder Le Tombeau de Couperin haben mir aber extrem gut gefallen.  
Das imposante Foyer.


Liebe Grüße aus New York! Ich habe gehört, bei Euch ist das Wetter nicht ganz so gut, ich schicke Euch ein paar Sonnenstrahlen!

Freitag, 9. Mai 2014

Studying in Bryant Park

Am Mittwoch war so schönes Wetter, dass ich beschlossen habe früher nach Manhattan rein zu fahren um vor der Uni noch ein bisschen die Sonne zu genießen. Für unser Fach Trend Forecasting stand ein Test an, für den ich noch ein bisschen lernen wollte; was letztendlich gar nicht nötig war, weil es sich um einen Mulitple-Choice Test gehandelt hat, der ziemlich leicht war (*klopft auf Holz*). 
 Jap, so sah das Ganze aus, man kann sich wirklich schlimmere Orte zum lernen vorstellen!

 Nach unserem Test sind wir ins Guggenheim Museum gegangen, um da etwas über die italienischen Futuristen zu lernen. Ob ich da jetzt was gelernt habe oder nicht, müssen wir nicht weiter erörtern, aber das Museum an sich sieht doch ziemlich cool aus. Es ist mehr oder weniger eine Spirale, die sich nach oben dreht und die Bilder hängen an den Seitenwänden.
 Ja Mama, das ist ein frozen Yogurt truck! 
Die typischen Stände vor den Museen.

Der Blick NACH ganz oben.
Der Blick VON ganz oben.
Da es Mares 21. Geburtstag war, sind wir nach dem Museum in eine Bar gegangen um auf sie anzustoßen, lange war das aber auch nicht, schließlich war am nächsten Tag wieder Uni.