Donnerstag, 28. August 2014

Ein Wochenende mit der einen Hälfte meiner Zweit-Familie

Ich galube, ich hatte im letzten Post erwähnt, dass Hayley und Vicky über das Wochenende nach New York kommen wollten. Hayley ist am Montag aus New York nach Finnland geflogen und da war ein Wochenende in New York natürlich naheliegend. 
Vicky ist eine Stunde nach Hayley in Richtung Honduras geflogen, wo Ryan (mein Gastbruder) für das nächste Jahr als Lehrer arbeitet. Ja, wir sind alle über die ganze Welt verteilt! 
Wie auch immer, Punkt ist, dass sie am Samstag schon in New York angekommen sind, damit wir uns noch sehen konnten. Wir haben das Wochenende hauptsächlich mit shoppen, durch New York laufen und gegen Touris kämpfen verbracht, sehr entspannt! 

Am Samstag haben wir uns gegen Mittag in Manhattan getroffen, nachdem die beiden morgens in New York angekommen waren. Nach einem Kurztrip durch Macy's sind wir zum Mittagessen bei Vapiano gelandet- Vicky ist ein großer Fan! 
Ihr Hotel war in Newark in New Jersey, also einmal über bzw. unter dem Hudson River her. Da ihr Zimmer zwei große Betten hatte, hat Hayley mich kurzfristig davon überzeugt, einfach bei denen zu schlafen, was ich dann auch beide Nächte getan habe.

Am Sonntag haben wir uns dann wieder auf in die City gemacht, Hayley brauchte noch ein paar Kleinteile für ihren Trip nach Finnland und außerdem wollte ich ihnen Berkeley und auch das Studio, in dem ich im Moment arbeite, zeigen. 
Nachdem wir das alles abgearbeitet hatten, sind wir Richtung Rockefeller gelaufen, haben uns bei Magnolia lecker Kuchen gekauft, uns in die Sonne gesetzt und Leute beobachtet! 
Montag Morgen mussten wir schon gegen halb 10 los zum Flughafen. Das wird Euch wahrscheinlich nicht viel sagen, aber wir mussten zum JFK, in Brooklyn, praktisch einmal quer durch Manhattan. 
3 Menschen + 6 Koffer + 3 Shuttlebusse + 2 Stunden Fahrt + 30 Grad im Schatten + 2 Flüge, die nicht warten = ANSTRENGEND!
So viel Mathe kann selbst ich noch! 
Ich hatte Hayley und Vicky versprochen ihnen mit ihren ganzen Koffern zu helfen, da es zu zweit noch schlimmer gewesen wäre! Es hat zwar gedauert, aber wir sind letztendlich angekommen- wer hätte das gedacht?
 Ich sag doch 6!!! Koffer!
 Goodbye Hayley! I miss you already!

Hayley ist mittlerweile heile in Helsinki angekommen, trotz des komischen Vulkans, der schon wieder ausbrechen musste- ich erinnere mich noch zu gut an meine verspätete Fahrprüfung dank des Vulkans, dessen Namen keiner aussprechen kann! 
Vicky ist schon wieder auf dem Weg zurück nach KY, nachdem sie Ryan seine restlichen Sachen gebracht hat und sich versichert hat, dass er das honduras-ische(???!) Essen verträgt. 
Ich habe mich total gefreut, dass sie mich nochmal besuchen gekommen sind, auch wenn es nur die Hälfte der Familie war.

Dieser Post kommt leider mit einiger Verspätung. Diese Woche war einfach nur total verrückt bei der Arbeit. Wir können uns vor Arbeit kaum retten, aber im guten Sinne und es macht mir auch echt Spaß. Also guter Stress ;) 

Liebe Grüße aus New York!

Freitag, 22. August 2014

Immer da, wo die Action ist

Das hier ist schon ein paar Tage her, um genau zu sein, war das der Tag, an dem ich auch bei der UNO war, also schon fast zwei Wochen her- in New York ist man einfach immer beschäftigt, sorry für den verspäteten Post!
Auf jeden Fall war ich an dem Tag schon extrem früh unterwegs. Ich glaube gegen 9 oder halb 10 bin ich am Times Square aus der Subway gestiegen und direkt in eine Menschenmasse gestolpert. Stellte sich raus, dass die Menschen alle da waren, weil Good Morning America auf dem Times Square für die tägliche Sendung live gedreht hat. 
Ich glaube in einem der ganz frühen Posts habe ich mal erwähnt, dass das Studio von Good Morning America, einer super bekannten Fernsehsendung, am Times Square ist. 
An diesem Tag, haben sie allerdings nicht im Studio gedreht, sondern mitten AUF dem Times Square, öffentlich und sichtbar für alle- das erklärte auch die ganze Polizei. 


Die Dame mit den braunen Haaren ist Robin Roberts- und ja das ist ihr richtiger Name! Sie ist eine der Moderatorinnen von GMA, aber DIE amerikanische Moderatorin nach Oprah Winfrey. Dank ihr ist Good Morning America zur Nummer 1 der Morning Shows geworden. Also ziemlich groß in der Welt der TV Shows.
Da heute Freitag ist, heißt das, eine weitere Praktikumswoche ist um. 3 liegen noch vor mir, auf einmal geht das wirklich alles ziemlich schnell. 
Hayley und Vicky sind über das Wochenende in New York. Bisher weiß ich noch nicht genau, was wir machen wollen, aber ich denke, wir werden schon was finden.

Liebe Grüße aus New York!

Mittwoch, 20. August 2014

50 Dinge, die ich über New York gelernt habe

Heute mal kein typischer Post, ich möchte Euch von 50 Dingen erzählen, die ich in meiner Zeit hier über New York und die New Yorker gelernt habe.

Erstmal ein bisschen was Algemeines: 


1. Avenues laufen von Nord nach Süd. 
2. Streets verlaufen von Ost nach West. 
3. Die Ampel ist ROT! - Welche Ampel?! Wahre New Yorker achten nicht auf Banalitäten wie Ampeln!
4. Taxen haben ihre eigenen Verkehrsregeln- gebremst wird nicht, auch nicht für Touristen mit Kameras!

5. Alle, die den Nervenkitzel suchen, fahren Fahrrad durch Manhattan. 
6. Die Lebensmüden fahren Skateboard.
7. Starbucks gibt es in jedem Block mindestens einen.
8. Kein Internet auf dem Handy? Starbucks hat freies WLAN, siehe Punkt 7.
9. Wer Limousine fährt ist gar nicht wichtig, sondern tut nur so. Die wirklichen VIPs fahren SUVs mit abgedunkelten Scheiben. 
10. Manhattan ist Manhattan und Brooklyn ist Brooklyn und man dazwischen ist ein großer Unterschied. Man sollte beide nicht verwechseln oder gar als ein und das Selbe betrachten.

Über die Spezies der New Yorker: 

11. Man trifft mehr Ausländer in New York als Amerikaner. 
12. Nur weil Deine erste Sprache nicht Englisch ist, glaub nicht, dass Dich keiner verstehen kann. Es sprechen mehr Menschen Deine Sprache als Du denkst und sie mischen sich auch gerne ein.
13. Man kann sich noch so verrückt anziehen, es gibt IMMER Leute, die noch verrückter aussehen!
14. Stars? Achso die, ja sitzen am Nebentisch. Ich habe heute Mittag übrigens Spaghetti gegessen.

15. Beamte sind überall gleich, Deutschland, Amerika... warten muss man überall Stunden.
16. Das selbe gilt auch für die Post, besonders die Post!
17. Die Yankees sind wichtiger als der amerikanische Präsident. Zumindest in New York.
18. New Yorker bzw. Brooklyner singen gerne in der Subway. Laut. Falsch. Und mit Begeisterung.

19. Networking ist alles. Du weißt nie, wie Dir eine neue Bekanntschaft weiterhelfen kann, aber Du kannst Dir sicher sein, dass sie Dir hilft. Irgendwer kennt immer irgendwen!
20. New Yorker können in einem Moment Glinda die gute Hexe des Südens sein und im nächsten Moment grün und zur bösen Hexe des Ostens werden! 

21. Im Sommer ist ein Temperaturunterschied von 10 Grad von draußen nach drinnen nichts ungewöhnliches. Der beste Freund der New Yorker im Sommer: die Klimaanlage. 
22. Und Eis im Glas! Je mehr desto besser.

Über New York:

23. Erwarte das Unerwartete, New York überrascht IMMER.
24. In New York ist IMMER was los, ob es Yoga im Bryant Park oder ein Flashmob in der Grand Central ist, irgendein Event ist immer. 
25. Times Square ist der wirkliche Touristen Magnet.
26. Im Sommer verschwinden die echten New Yorker für einen Kurzurlaub in die Hamptons.
27. 5th Avenune ist für die Touristen. Nur für die Touristen!
28. Das selbe gilt für Busse. Kein normaler Mensch hat die Zeit Bus zu fahren bei dem Verkehr, wie gesagt reserviert für die Touristen.
29. New York kann an der einen Ecke super schön und sauber sein und an der nächsten feiern die Ratten eine Müllparty. 

30. Am Anfang hält man sich an die großen Ketten, wenn es ums Essen gehen oder ums Shoppen geht, aber die kleinen Restaurants und Shops über die man durch Zufall stolpert, sind meist die Besten. 
31. Wenn Du die Möglichkeit hast, solltest Du immer zu Fuß gehen, Du wirst mehr erleben.

32. NewYorker lieben es im Sommer draußen zu sein und wenn es nur die Rooftop Bar ist.
33. Die After-Work Partys wurden in New York erfunden, da bin ich mir sicher. 
34. Es leben mehr Hunde in New York als man denkt.
35. Papa verbringt das Wochenende mit den Kids im Central Park Baseball üben. 
36. Sobald es irgendeinen Grund gibt, wird hier gefeiert! Und wenn es nur der National Ice Cream Day ist.

37. Du wirst den Menschen nie näher kommen als in der Subway- mhh kuschelig!
38. Die Subways kennen keine Fahrpläne- zu früh, zu spät- whatever!
39. High Heels werden erst kurz vor dem Büro/ Bar/ Club angezogen.
40. Der Teufel trägt Prada basiert nicht auf einer wahren Geschichte, sondern auf Tausenden. Nur sieht man nach dem Sprint durch Manhattan nicht mehr so schön gepudert aus wie Anne Hathaway.

41. Es lebe das gesunde Fast Food, wer hat schon Zeit zu Hause etwas zu kochen? Schnell muss es gehen, aber gesund sollte es trotzdem sein. 
42. Ohne den Coffee to go geht es morgens nicht. 
43. Lebensmittel einkaufen ist der absolute Albtraum.
44. Denn erstens, sind die Lebensmittel in Manhattan alle teuerer und wer kann sich danach noch ein Taxi leisten? Keiner- also heißt es nach Hause schleppen.

45. Wochentage zählen nicht. 
46. Verlass Dich auf Dein Bauchgefühl. New York ist anders und das muss man erleben!
47. Das wunderbare an New York: Man passt nie rein, weil ALLE verschieden sind. Hier werden die Unterschiede hervorgehoben und nicht versteckt, egal wer Du bist, wie Du bist, was Du bist.
48. Alles, was Du Dir ausdenken kannst, passiert in New York. 
49. Das Einzige, was Du brauchst um es in New York weit zu bringen ist Fantasie und den Glauben, dass Du es kannst. 
50. New York ist die lebhafteste, lauteste, schnelllebigste und beste Stadt der Welt. 

Liebe Grüße aus New York!


Sonntag, 17. August 2014

Union Square

Mindestens einmal die Woche bin ich am Union Square 14th Street. Einerseits, weil sich dort Whole Foods befindet, wo ich meistens Lebensmittel einkaufe- nervige Angelegenheit- und zweitens, weil sich dort Vapiano und das Kino befinden. Also dachte ich, es wird mal Zeit Euch den Union Square zu zeigen. 

Oft kann man hier auf der Treppe auch Schachspieler sehen, die einfach ein Brett mitnehmen, sich da hin setzen und auf Spieler warten. Wer immer spielen möchte, kann sich dann einfach dazu setzen. 
Das ist aber nicht das einzige, letztes Wochenende habe ich ganz viele Hunde gesehen. Stellte sich raus, dass die aus einem Tierheim kamen und Werbung dafür gemacht haben, dass mehr Menschen Tiere adoptieren sollten. 
Erst vorgestern, als ich auf dem Weg zum Kino war, bin ich an einem Hiphop Contest vorbei gelaufen. 
Die Statue von George Washington- extra für Papa! 

Der Park in der Mitte des Union Squares ist nicht wirklich groß, er besteht eigentlich nur aus einer Rasenfläche dieser Statue und ein paar Bäumen drum rum, aber in New York City muss man jedes Stückchen Wiese würdigen, denn so viel gibt es davon nicht. 
Um den Park rum ist ein paar Mal die Woche Markt. Hier kann man so ziemlich alles finden, von Gemüse über Wein, Marmelade, Brot, Blumen, Fleisch von "happy pigs"... 





Nein, keine Ahnung was das "goldene Licht" sein soll, aber es ist da. 
Jedes Mal,wenn wir hier sind, sagen wir, wie gerne wir in diesem Gebäude wohnen würden.  Wer weiß, vielleicht wohnt irgendwann mal einer von uns darin. 

Mittlerweile sind 8 Wochen meines Praktikums um und es geht langsam auf die Zielgerade zu. Wer hätte das gedacht, ehrlich gesagt, war ich mir nicht mal sicher, ob ich mein Praktikum überhaupt in New York beenden kann. 44 Tage bleiben mir nur noch, bis ich nach Hause fliege. Ich habe das Gefühl, dass die restliche Zeit hier sehr schnell vorbei gehen wird. Außerdem haben wir hier viel besseres Wetter als in Deutschland, und das deutsche Wetter will ich wirklich nicht!

Liebe Grüße aus New York! 

Mittwoch, 13. August 2014

Die Uno

Montag stand die Besichtigung der UNO auf meinem Tagesplan. Berkeley bietet eine Besichtigung für Studenten an, und da der ganze Spaß sonst $30 kostet, war mir das ganz recht!
 Die UN Headquarters befinden sich an der East Sie New Yorks, direkt am East River. Zur Uno gehören mehrere Gebäude, unter anderem auch dieses riesige Bürogebäude, auf dem unterem Bild und auch das weiße daneben- praktisch alles was eingezäunt ist, schließlich ist die UNO auch ihr eigenes Land.
 Leider wird im Moment viel renoviert, unter anderem auch den Saal für die Generalversammlung, weshalb wir nur die kleineren Säale besichtigen konnten. 

Mit Blick über den East River nach Brooklyn.
Lasst die Tour beginnen:
Saal Nr. 1, der Wirtschafts- und Sozialrat. Ein bisschen 70er meiner Meinung nach...
Saal Nummer 2, der Treuhandrat, schon ein wenig moderner.
Saal Nummer 3: der Sicherheitsrat. 
Unser Tourleiter hatte scheinbar immernoch damit zu kämpfen, dass er von der UNO abgelehnt wurde und nur Tourleiter war. Man konnte ihm fast ansehen, wie gerne er jeden von uns an die Leine  genommen hätte, damit wir bloß nichts anfassen- ach und Fragen stellen, auch nicht so gerne gesehen. Was mich natürlich nicht davon hat abbringen lassen, welche zu stellen, ich meine, er sollte schließlich sein Wissen teilen. Das Ganze hat mir allerdings nur einen bösen Blick und einsilbige Antworten eingebracht, also werde ich mich bei Fragen weiter an das allwissende Wikipedia halten.
Die Tour war insgesamt nur eine knappe Stunde und bis auf die drei Säale haben wir eigentlich nichts gesehen, was ich ein bisschen enttäuschend fand, der Giftshop am Ende konnte das leider auch nicht mehr retten.
Ein Überblick über das Gelände der Uno.
Da das mit dem Weltfrieden nicht so ganz läuft, habe ich beschlossen, Generalsekretär der UNO sollte meine Bestimmung sein! Und nebenbei würde ich natürlich auch die Führungen durch die UNO verbessern und Mr. Stock-im-Hintern-Stellt-keine-Fragen feuern!
Vote for Nicoline Körner as President! 

Liebe Grüße aus New York

PS: Das hier ist mein 50. Post und ich habe nur noch knapp 50 Tage bis zu meinem Flug nach Hause- wie passend! 

Freitag, 8. August 2014

Diamanten und Blumenskulpturen

Gestern musste ich nach dem Praktikum noch ein paar Pakete bei der Post abgeben und da es noch nicht so spät war, bin ich noch ein bisschen durch Manhattan gewandert. Und beim Rockefeller Center gelandet. Die Eisbahn haben sie dann mittlerweile auch endlich mal abgebaut. Dafür steht direkt vor dem Rockefeller, wo zu Weihnachten der Weihnachtsbaum steht jetzt etwas anderes!

Für mich persönlich sieht es aus wie der übergroße Kopf eines Kinder Reittiers, diese roten Gummi Pferde mit den Punkten! Was genau der Sinn dieses "Gebildes" aus Büschen und Blumen ist, kann ich noch nicht erkennen...



Vorgestern bin ich mit meiner Chefin in den Diamond District von Manhattan gegangen um ein paar Steine für Schmuckstücke abzuholen. Ich wusste gar nicht, dass es so etwas wie den Diamond District überhaupt gibt. Er ist auch nicht groß, liegt in der 46th und 47th Street an der 5th Avenue und man kann ihn daran erkennen, dass sich ein Juwelier an den anderen reiht und in den Hochhäusern sind Büros und Studios, die vollgepackt sind mit noch mehr Steinen, Diamanten, Gold und Silber. 
Meine Chefin sagt, dass man hier hochwertigeren Schmuck kaufen kann als bei Tiffany. Das Interessante ist aber, dass es wie immer nicht danach aussieht. Die Schaufenster sind nicht mit Samt ausgelegt und hübsch beleuchtet, sondern voll gequetscht mit allen möglichen Schmuckstücken, die der Juwelier zu bieten hat. 

Letztendlich sind wir in ein unscheinbares Hochhaus gegangen, in dem wir bevor wir eingelassen wurden, erstmal unsere Ausweise zeigen mussten. Wie gesagt, total unscheinbar, nicht schön, nicht besonders sauber, uralter Fahrstuhl, das ganze Programm. Der Juwelier, bei dem sie immer ihre Steine kauft, hat eine winzige Kammer in diesem Hochhaus, weiße Wände, keine Fenster, aber Schubladen voller Steine und Diamanten in Plastiktüten. Was da für Geldwerte rumliegen will ich gar nicht wissen, kann ich mir auch gar nicht vorstellen. Aber in New York ist es oft so, man darf Geschäfte und Häuser nicht nach dem Äußeren bewerten, denn obwohl sie aussehen, als wären sie die ältesten und dreckigsten Gebäude, können drinnen Diamanten verkauft werden. 
Wer würde so etwas erwarten? Ich dachte an teure Geschäfte mit Schaufenstern in denen nur drei Teile liegen und beigen Teppichen und weichen Sofas- aber nein, nicht ganz. Wieder eine neue Erfahrung gesammelt- New York ist eben nicht immer das, wonach es aussieht: Auf die inneren Werte kommt es an. 
Liebe Grüße aus New York!

Mittwoch, 6. August 2014

French Toast und Praktika- eine gute Kombi

Es ist wie immer, die kleinen guten Cafés findet man nur entweder durch Zufall oder durch Empfehlungen. So war es auch bei dem Cornerstone Café, in diesem Fall durch die Empfehlung der anderen Praktikantin von meinem ersten Praktikum. 
Als ich dann Samstag auf dem Weg dahin war, kam mir das ganze irgendwie vertraut vor, bis ich dann vor dem Café stand und sich rausstellte, dass ich schonmal da gewesen war, mich nur nicht an den Namen erinnern konnte- beste Erinnerungsvoraussetzungen für einen Studenten! Wie auch immer, dafür wusste ich aber, dass das Essen gut war. Letztes Mal, war ich im April da und es hat geschüttet und war schreiend kalt, dieses Mal dagegen war es so warm und sonnig, dass wir draußen sitzen konnten. 

Für alle, die mich kennen wird es keine Überraschung sein, dass ich, obwohl es 2 Uhr nachmittags war, Frühstück bzw. Brunch gegessen habe. Frühstück ist einfach das Beste am Tag und deshalb kann ich es auch den ganzen Tag essen- kein Witz.
Das Café liegt in Lower Manhattan, einer Gegend, die man als alltäglicher Tourist nicht besucht, ganz einfach, weil es kaum Geschäfte gibt und die meisten Restaurants gehören nicht zu Ketten. Außerdem ist das eine der Wohngegenden in Manhattan, wo nicht die Superreichen wohnen. Hier wohnen, leben und essen die einheimischen New Yorker- und ich, also essen.
Nein, ich habe keine Ahnung, was genau meine Haare sich dabei dachten...


Ich glaube ich bin Euch mal wieder ein Update von der Praktikums-Front schuldig. Letzten Freitag war mein erster Tag und bis jetzt kann ich sagen, gefällt es mir echt gut. Hoffen wir, dass es auch so bleibt *klopft auf Holz*. Diesmal hoffentlich keine Fortsetzung von Der Teufel trägt Prada! Ohne Hilfe hätte ich allerdings sicher keinen neuen Platz gefunden, aber gut, dass die Welt so klein ist. 
Viel erzählen kann ich Euch aber noch nicht außer, dass es sich um Schmuck handelt und wieder ein kleines Unternehmen ist. Von meinen 12 Wochen Praktikum sind jetzt nur noch 6 übrig- oder sagen wir 5 1/2 heute ist schließlich Mittwoch. Das ist wirklich nicht mehr ganz so viel und dann geht es bald schon wieder nach Hause...  
Mein Praktikumsplatz an der East- Side Manhattans
Nicki im großen blauen Haus

Ich muss mich jetzt fertig machen und dann gleich zur Subway laufen und zum Praktikum fahren. Und ich verspreche, jetzt kommen wieder mehr Posts!

Liebe Grüße aus New York!