Für alle anderen schön, dass Ihr noch bei mir seid!
Also wie der Titel schon sagt, am Montag war ich an der Parson's New School for Design und zwar, weil die Designerin Diane von Fürstenberg eingeladen worden war um ein bisschen was über ihr berühmtes Wrap Dress zu erzählen.
Erstmal ein bisschen Hintergrund: Diane von Fürstenberg kommt ursprünglich aus Belgien und hat in Italien ihr Handwerk gelernt und hatte da auch die Idee für das Wrap-Dress (ein Wickelkleid aus bedrucktem Stoff). Dieses Kleid wird jetzt schon seit über 40 Jahren produziert und ist immernoch genauso beliebt wie am Anfang. Zum Jubiläum gab es verschiedene Ausstellungen in L.A, Moskau und Japan, leider aber noch nicht in NY.
Ich weiß jetzt nicht, in wie weit Ihr meine Begeisterung für sie teilt, aber wenn man Diane einmal gesehen hat, egal ob Modeliebhaber oder nicht, danach ist man Fan von ihr! Erstmal hat sie so ca. 10- 15 Minuten gebraucht um jede Frage zu beantworten, weil sie wollte, dass wir auch die Hintergründe verstehen, was sie in meinen Augen sehr sympathisch und menschlich macht.
Sie hat von ihrem Anfang erzählt, als sie noch kein Designer war, sondern nur Praktika gemacht hat, dann wie sie zum designen gekommen ist und was sie erfolgreich gemacht hat. Obwohl sie eindeutig nicht mehr arbeiten müsste, tut sie es trotzdem noch, weil sie liebt was sie macht und das kann man ihr ansehen und dadurch steckt sie auch alle im Raum mit ihrem Enthusiasmus an.
Nebenbei macht sie dann auch noch Witze, und obwohl sie so viel älter war als der Durschnitt im Raum (99% Studenten), hat sie uns direkt angesprochen und konnte sich mit uns genauso identifizieren, wie wir mit ihr.
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| Links Diane und recht Prof. Hazel Clark von Parsons. |
Am Ende hat Diane noch Fragen aus dem Publikum beantwortet, alles was wir wissen wollten! Zum Abschied gab es dann noch ein paar Erfolgstips von ihr und dann war sie auch schon wieder weg. Das Ganze ging leider nur etwas über eine Stunde, ich hätte noch viel länger zu hören können.
Ich höre jetzt auf, Euch mit meiner Begeisterung zu langweilen. Ab nächste Woche sollte es wieder etwas interessanter werden, ich muss morgen meine große Hausarbeit abgeben und bin froh, wenn sie dann weg ist. Jetzt muss ich mich aber erstmal für die Uni fertig machen.
Liebe Grüße aus New York!

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