Also erster Tag:
Leider war das Wetter nicht ganz so gut, wie wir gehofft hatten, aber davon lassen sich die eifrigen Deutschen natürlich nicht irritieren! Nach einem kurzen Frühstück haben wir uns auf den Weg gemacht und die New York Pässe (erleichtern einem das Sightseeing ungemein!) abgeholt und weil wir schon auf der Ecke waren und es drin trocken war auch gleich die Grand Central Station angeschaut. Grand Central ist dieser super schöne alte Bahnhof, der in vielen New Yorker Filmen (Gossip Girl) auftaucht. Letztendlich hat er wenig Gemeinsamkeiten mit den deutschen Bahnhöfen- er ist schön, sauber, die Menschen sind freundlich und es zieht nicht. Die einzige Gemeinsamkeit: die Züge sind auch hier nicht immer pünktlich...
| ja, ist schon echt hoch die Decke! |
Nachdem wir den Bahnhof dann von unserer Liste streichen konnten, ging es raus ins kalte und nicht so schöne Wetter und wir haben uns aufgemacht nach Downtown. Um dem Wetter zu entfliehen, dachten wir eine kurze Bootsfahrt auf dem Hudson und East River wäre perfekt. Auf dem Weg sind wir über die Wall Street und durch den financial district gelaufen.
| Unser Boot mit der Brooklyn Bridge im Hintergrund |
Kein New York Besuch wäre komplett ohne Ground Zero zu besichtigen. Natürlich sind sie noch lange nicht fertig mit allem, dass sie als Gedenkstätte geplant hatten, aber zumindest einen Teil kann man sich schon angucken! An der Stelle, wo die beiden Tower früher standen befinden sich jetzt zwei riesige Becken, die den größten von menschenhand gebauten Wasserfall Nordamerikas beinhalten. Außenrum sind die Namen aller Opfer aufgereiht. Auch wenn das Wetter nicht so super war, die Atmosphäre ist doch auf jeden Fall eine ganz besondere! Direkt nebendran steht die St Paul's Cathedral, der Ort an den alle Helfer gegangen sind um mal einen Moment durchzuatmen und Kraft zu tanken und heute ein Ort des Andenkens. In der Kirche werden keine Messen mehr gehalten, dafür ist sie gefüllt mit Andenken, Erklärungen, Geschichten der Opfer, Angehörigen und Helfer und Botschaften der Hoffnung.
| Das Bild ist vom Sommer 2012, aber darauf kann man einfach das Becken am besten erkennen! |
Danach ging es dann erstmal zum Aufwärmen und für etwas zu essen zu Macys. Der Regen war echt ganz schön fies und wir waren ziemlich durchgefroren. Nach ein bisschen shopping war uns dann wieder warm genug und wir haben zum Abschluss des Tages noch die St. John the Divine Cathedral dran gehängt. Die ist übrigens so groß, dass die Freiheitsstatue stehend rein passt! Das ist schon echt gewaltig!
| Ein asiatischer Künstler hatte dort seine Phönixe ausgestellt oder ausgehängt wohl eher... |
So, das war der erste Tag, den wir zusammen verbracht haben. Das Wetter war nicht perfekt, aber wir haben uns davon nicht abbringen lassen. Natürlich kann ich nicht alle Bilder hochladen und ich habe auch nicht so viele gemacht, wie zuvor, als ich das erste Mal in NYC war und Heidi und Mama haben auch noch welche. Sobald ich noch gute finde, lade ich die nochmal extra hoch!
Vielen Dank an alle, die mir gute Besserungswünsche geschickt haben, mir geht es schon viel besser.
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