Sonntag, 28. September 2014

Der wahrscheinlich längste Post über einen Tag in San Diego

Macht Euch auf einen langen Post gefasst- ich rate Euch eine Tasse Kaffee und was zu essen zu holen, denn das hier dauert erstmal! 
Nach Kalifornien kommt man- oder ich- nicht ganz so häufig. Ich meine auch wenn mein letzter USA Besuch nur zwei Jahre her ist, so oft bin ich hier nun doch nicht und wenn dann wahrscheinlich entweder KY oder NY, deshalb hatte ich mich entschieden auch San Francisco und San Diego zu besuchen. Weil dieses Land aber so unglaublich groß ist, und ich nur an die deutschen Maße gewohnt bin, habe ich die Entfernung etwas überschätzt, bedeutet, von Los Angeles bis nach San Francisco sind es über 7 Stunden mit dem Zug, und nein nicht der Bummelzug! Das ist wie von Hamburg nach München! Das konnte ich damit schon mal von meiner Liste der Tagesziele streichen, ein anderes Mal hoffentlich. 
San Diego lag mit 3 Stunden Zugfahrt aber noch im Bereich des möglichen! Also bin ich am Montag um halb 6 aufgestanden um den Zug um 7:25 nach San Diego zu nehmen.
Natürlich wäre das Ganze doch langweilig gewesen, wäre nichts dazwischen gekommen. Also musste man sich natürlich schnell was ausdenken, mhh normale Verspätung ist langweilig, wie wäre es mit: die Bremsen funktionieren nicht richtig. Ja, das müsste funktionieren um den Zug erstmal aufzuhalten! Jap, nach einer halben Stunde von "Wir versuchen das kaputte Teil zu finden und hoffen demnächst losfahren zu können" sind wir dann um kurz nach 8 endlich losgekommen. Da hätte ich auch noch länger schlafen können!

Surfliner, weil er an der Küste entlang fährt. Direkt an der Küste!
 Yaayyy, ich bin in San Diego angekommen!

Downtown San Diego
Die USS Midway war Flugzeugträger in der NAVY, bevor sie 2004 zum Museumsschiff wurde. Von fotoverrückten Touris besonders geliebt, liegt sie jetzt im Hafen von San Diego.



Unconditional Surrender- die Statue eines Soldaten des 2. Weltkrieges, der eine Krankenschwester küsst.
Bei den Touris noch beliebter als das Kriegsschiff... 
Weiter ging es für mich ins Port Village, dem Ort, den man in San Diego gesehen haben muss, laut allen Websites und Flyern und Büchern über San Diego.
Port Village liegt, wie der Name schon sagt, direkt am Hafen von San Diego. Früher vielleicht sogar mal ein richtiges Dorf, ist es heute eine kleine Ansammlung von Restaurants, Geschäften und Cafés. Aber nichtsdestotrotz wirklich schön gemacht. 



 Je weiter man geht, desto teuerer werden die Hotels und desto größer auch die Schiffe. Ich habe mir übrigens schon eins ausgesucht, falls jemand ein Weihnachtsgeschenk für mich sucht! 





 Nach Port Village bin ich in Richtung neues Downtown gegangen, das alte Downtown seht ihr später!
Im Gegensatz zu Los Angeles gibt es in San Diego kaum Verkehr- Los Angeles macht wirklich etwas falsch...




Mein Gang durch Downtown San Diego war allerdings nicht lang, da es über 35 Grad waren und ich langsam Hunger hatte! Also ging es auf in die:
In der man trotz des Namens auch normales Essen bekommt. Und das zu humanen Preisen und es war auch echt gut und viel, weshalb ich auch leider danach keinen Cheesecake mehr essen konnte- ich weiß Shame on me! 
Alle Bücher, Flyer, Fremdenführer sagen immer wieder man muss nach Old Town San Diego. Der Geburtsstätte San Diegos. Also habe ich mich nach meinem Mittagessen auf ins alte Downtown gemacht. Old Town ist das original Downtown von San Diego, da es mittlerweile aber eher als übergroßes Museum bzw. Touristenmagnet funktioniert, haben sich die Banken, Firmen und alle anderen, die einen Wolkenkratzer bauen möchten, einen neuen Platz gesucht, was jetzt das neue Downtown ist, 
 Man geht durch ein Tor und befindet sich plötzlich in Mexiko- kein Scherz, genau so sieht es aus! Aus den Lautsprechern, die überall verteilt waren kam mexikanische Musik und alles war auf spanisch... ehrlich gesagt kam mir das ein bisschen vor wie der Hansa Park, fehlen nur noch die sich-drehenden Tassen!




Ich muss ehrlich sagen, das war mir zu viel! Das hatte schon nichts mehr mit der Historie San Diegos zu tun es war wirklich nur noch Touristenattraktion. Es gab viele mexikanische Restaurants, Unmengen von Corona Bier und Guacamole und Shops in denen man alles, was einen Hauch südamerikanisch war, kaufen konnte. Wie gesagt, für mich zu viel Hansa Park Flair... 
Das war dann leider auch schon das Ende von San Diego für mich, hätte ich mehr Zeit gehabt, hätte ich gerne noch mehr gesehen, aber mein Zug hat leider nicht gewartet, diesmal war er auch pünktlich!
San Diego zu sehen war echt schön, auch wenn man meiner Meinung nach auch hier am besten mit dem Auto unterwegs ist und natürlich reicht ein Tag nicht mal ansatzweise aus, ich hätte zum Beispiel super gerne noch eine Hafenrundfahrt gemacht. 
Nach weiteren 3 Stunden Zugfahrt bin ich dann abends wieder in Los Angeles angekommen und ins Bett gefallen. 
Wenn wir dann eine Woche vorspulen, sitze ich gerade hier in meinem Zimmer in New York. Morgen ist mein letzter ganzer Tag hier, übermorgen fliege ich nach Hause. Ich kann es gar nicht so richtig begreifen. Aber wir haben noch ein paar Blog Posts vor uns, bevor ich hier fertig bin, also schön wiederkommen. 
Liebe Grüße aus New York!

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